Jahresrückblick 2013

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und alle freuen sich auf ein paar besinnliche Tage mit ihren Familien und Freunden. Wir wollen 2013 aber nicht einfach so verstreichen lassen. Nicht ohne die Highlights der letzten 12 Monate nochmals aufzugreifen.

Schwarzacher Frühlingslauf

Am SA, 06. April 2013, fand das 25-jährige Jubiläum des alljährlichen Frühlingslaufs des Schwarzacher Tri+Run statt. Gemeinsam mit zwei Sponsor-Schützlingen des AFC Pongau Ravens meldete ich mich  für den Lauf an. Leider verletzte ich mich während der Trainingsvorbereitung. Glücklicherweise fand sich mit Ingo Gassner aber noch ein weiterer Spieler der Ravens für den Lauf. Gemeinsam mit Richard Holzer und Markus Lumplecker absolvierte er die Strecke mit einer Zeit von 29:12 Minuten und die Massagen-Fleißner-Staffel erreichte den guten 27. Platz in der Gesamtwertung.

Offizieller Masseur des T.S.V. St. Johann

Seit Juli 2013 bilden Physiotherapeut Christoph Hochleitner und ich gemeinsam das offizielle Betreuerteam des Ersten Fußball-Kader des T.S.V. St. Johann im Pongau. Die Betreuung umfasst das Massieren der Spieler vor und nach den Trainings, sowie an den Spieltagen. Weiters bin ich für die Erste Hilfe bei den Heim- und Auswärtsspielen zuständig. Die Burschen der Ersten Mannschaft sind eine tolle Truppe und ich wurde sehr schnell ins Team aufgenommen. Ich freue mich schon auf die Spielsaison 2014 und die gemeinsamen Erfolge.

Teamzuwachs 2013

Aufgrund der wachsenden Nachfrage entschied ich mich im November meine erste Mitarbeiterin ins Team zu holen. Sandra Ebert, gelernte Physiotherapeutin aus St. Johann im Pongau, hat sich sehr schnell in den Betrieb integriert und wurde von den Kunden sofort ins Herz geschlossen. Vor allem ihr Spezialgebiet der Kinder-Physiotherapie erfreut sich großer Nachfrage. Ab Februar 2014 arbeitet Sandra mit einem Krankenkassen-Teilvertrag, sprich man bekommt einen Zuschuss von der jeweiligen Krankenkasse bei der Einlösung von ärztlichen Verordnungen.

Schulungen 2013

Physiotherapeutin Sandra Ebert absolvierte von 04. bis 14. Dezember 2013 den Kurs für die Manuelle Lymphdrainage. Herzlichen Glückwunsch zur erfolgreich bestandenen Prüfung.

Sponsor-Schützlinge

Als Gesundheits-Betrieb ist Massagen Fleißner natürlich darum bemüht sportliche Leistungsträger zu fördern. Massagen Fleißner ist offizieller Sponsor von Daniel Hölzl, seines Zeichens Triathlet und Vereinsmitglied von Tri+Run im Sportverein Schwarzach im Pongau. Desweiteren bin ich Großsponsor des 2012 gegründeten American Football Clubs „Pongau Ravens“.

Daniel Hölzl hat 2013 den Duathlon-Staatsmeister-Titel errungen. Weiters konnte sich Daniel über den Vize-Landesmeister im Duathlon der Klasse U23 freuen. Der AFC Pongau Ravens konnte im Oktober 2013 gegen den AFC Vienna Vikings Super Seniors den ersten Sieg der Vereinsgeschichte holen. Ich gratuliere allen gesponserten Athleten zu ihren großartigen Leistungen.

Wie man sieht hat das Jahr einige positive Eindrücke hinterlassen und ich bin sehr stolz auf die Leistungen. Sandra und ich wünschen allen Kunden und Freunden von Massagen Fleißner einen ruhigen und erholsamen Ausklang in den letzten Tagen des Jahres und einen gesunden Rutsch ins Neue Jahr.

Klassische Heilmassage

Ausbildung zum Masseur Teil 3 – Die Befähigungsprüfung

Im dritten Teil der Serie „Ausbildung zum Masseur“ beschäftigen wir uns mit der Befähigungsprüfung. Sie ist dem Meisterbrief gleichzusetzen und ermöglicht Medizinischen Masseuren und Heilmasseuren das Arbeiten an „Gesunden“ und  dem Gewerblichen Masseur die Folgeausbildung zum Freiberuflichen Heilmasseur.

Vorbereitungskurs

Da die Befähigungsprüfung große Anforderung an die Prüflinge stellt, empfiehlt es sich vor dem Prüfungsantritt einen Vorbereitungskurs zu besuchen. Die Kursdauer beträgt 172 Stunden und ist vom Inhalt der Ausbildung zum Medizinischen Masseur gleichzusetzen.

Inhalt

Unterrichtet werden:
  • Anatomie (Lehre vom Körperbau)
  • Physiologie (Lehre der Körperfunktionen)
  • Balneo (Bäder, Wickel, Packungen), Elektrotherapie
  • Erste Hilfe
  • Klassische Massage
  • Bindegewebsmassage
  • Manuelle Lymphdrainage
  • APM
  • Reflexzonentherapie am Fuß
  • Segmentmassage

Die Befähigungsprüfung

Endlich ist es soweit, die Prüfung steht ins Haus. Abgesehen von den schriftlichen Zwischenprüfungen ist jetzt eine umfangreiche schriftliche Prüfung angesagt. Wenn diese bestanden ist, erhält man die Berechtigung zum Antritt zur praktischen Prüfung. Diese besteht aus Praxis und Einzelgespräch mit Elektroprüfung. Im Einzelgespräch werden Fragen aus allen Lehrbereichen gestellt und im praktischen Teil zeigt ihr den geschickten Umgang mit allen sechs gelernten Massagetechniken.

Bestanden!!! … Was hab ich nun davon?

Gratulation. Ihr habt einen weiteren großen Schritt in eurer Masseur-Karriere gemacht. Sowohl der Gewerbliche, der Medizinische, als auch der Heilmasseur hat nun die Möglichkeit sich als „Gewerblicher Meister“ mit der eigenen Praxis selbstständig zu machen. Mit diesem „Meisterbrief“ darf man aber nur am „Gesunden“ arbeiten, sprich man darf keine Heilmassagen durchführen, sondern im Allgemeinen nur Präventiv- und Entspannungsmassagen anbieten. Um auch im Medizinischen Bereich selbstständig arbeiten zu dürfen ist die Ausbildung zum Freiberuflichen Heilmasseur nötig. Dazu mehr im vierten und zugleich letzten Teil der Serie.

Beispiel Heilmassage

Für Fragen zu diesem oder anderen Artikeln stehe ich euch gerne persönlich und telefonisch unter +43 699/171 176 11 zur Verfügung.

Ausbildung zum Masseur Teil 2 – Medizinischer Masseur

Im ersten Teil der Reihe „Ausbildung zum Masseur“ haben wir uns mit der Lehre zum Gewerblichen Masseur beschäftigt. Diesmal stelle ich euch die Alternative zum Lehrberuf, den Medizinischen Masseur, vor.

Voraussetzungen

Das Mindestalter von 17 Jahren ist auch für den Medizinischen Masseur vorgeschrieben. Die Ausbildung wird vom WIFI und diversen privaten Massage-Schulen angeboten. Die Ausbildung selbst dauert 6 Monate mit einem anschließenden Praktikum von ca. 5 Monaten in einem Kurzentrum oder ähnlichen medizinischen Einrichtungen.

Lehrinhalte

Die 6-monatige Ausbildung beinhaltet in erster Linie die Fächer Anatomie (Lehre vom Körperaufbau), Physiologie (Lehre der Körperfunktionen) und die Praxisausbildung. Daneben werden noch Packungen, Bäder, Elektrotherapie und Hygiene unterrichtet. Manche Fächer werden bereits während der ersten 6 Monate mit einer Prüfung abgeschlossen.

Die Praxis besteht aus 6-7 verschiedenen Massagen:

Das Praktikum

Für das Praktikum ist ein Kurzentrum oder eine ähnliche medizinische Einrichtung vorgesehen. Die Dauer beträgt 800 Stunden für die Massagen. Für Elektrotherapie, Bäder und Packungen werden extra Praktikumsstunden verlangt. Für die Praxisstunden erhält man meist eine vorgefertigte Aufstellung, in der man seine Stunden einträgt und oft auch vom Praxisbetrieb bestätigen lässt. Im Praktikum sind sämtliche erlernten Massagen am Patienten durchzuführen und nebenbei heißt es fleißig lernen für die Abschlussprüfung.

Die Abschlussprüfung
Nach dem Praktikum genießt man kurz seine Lernferien und dann steht auch schon die Abschlussprüfung an. Diese setzt sich aus einem schriftlichen und praktischen Teil, sowie einem Fachgespräch zusammen. Wenn man die Prüfungskommission von seinen Talenten und seinem Wissen überzeugt hat, darf man den Titel „Medizinischer Masseur“ tragen.

Der Medizinische Masseur arbeitet laut Berufsgesetz ausschließlich am Patienten, sprich nach ärztlicher Verordnung unter Aufsicht eines Arztes, Physiotherapeuten oder Heilmasseur. Um auch am „Gesunden“ arbeiten zu dürfen ist die Befähigungsprüfung vorgeschrieben. Mehr zur Befähigungsprüfung erfahrt ihr im nächsten Teil der Serie „Ausbildung zum Masseur“.

Medizinischer Masseur kontra Lehrberuf

Medizinischer Masseur

Die Vorteile:

  • 6-7 erlernte Massagen während der Ausbildung.
  • Zusatzausbildung in den Bereichen Packungen, Elektrotherapie und Bäder.

Die Nachteile:

  • Die Ausbildung ist sehr kostenintensiv.
  • Das Praktikum ist meistens unentgeltlich.
  • Patientenkontakt erst ab dem Praktikum.
Lehrberuf

Die Vorteile:

  • Kontakt zum Kunden bereits ab den ersten Tagen.
  • Lehrlingsentschädigung.
  • Praxisorientierte Ausbildung.

Die Nachteile:

  • Es wird nur die Klassische Massage als vollwertig anerkannt.
  • Alle anderen Massagetechniken sind zusätzlich in Kursen zu erlernen und zu bezahlen.
  • Für Zusatzausbildungen, wie zum Beispiel die Elektrotherapie und Bäder sind separat Kurse nötig.

Solltet ihr noch weitere Fragen zur Ausbildung oder zu möglichen Praktikumsbetrieben für den Medizinischen Masseur haben, stehe ich euch gerne für ein persönliches Gespräch oder telefonisch zur Verfügung.

 

Ausbildung zum Masseur Teil 1 – Lehre zum Gewerblichen Masseur

Ob Lehrberuf oder Ausbildungslehrgänge zwecks Berufswechsel, oft werde ich gefragt wie man Masseur wird. Ich stelle euch in vier Artikeln alle Möglichkeiten vor. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit dem Lehrberuf Masseur.

Voraussetzungen

Derzeit dauert die Lehrausbildung zum Gewerblichen Masseur noch zwei Jahre. Das Mindestalter für die Lehre ist 17 Jahre, wie auch bei der Ausbildung zum/zur Diplomkrankenpfleger(in). Im Bundesland Salzburg ist einmal wöchentlich ein Besuch der Berufsschule in der Stadt Salzburg eingeplant.

Lehrinhalte

Die Ausbildung besteht aus Anatomie, Physiologie und natürlich Praxis. Im Fach Anatomie lernt man alles zum Aufbau des menschlichen Körpers. Die Physiologie beschäftigt sich mit den Körperfunktionen und in der Praxis wird man hauptsächlich im Bereich der Klassischen Massage ausgebildet. Andere Massagen, wie beispielsweise die Reflexzonentherapie am Fuß werden kurz praktisch vorgestellt damit die Lehrlinge schon einmal eine Vorstellung davon haben, wie vielfältig die Weiterbildungsmöglichkeiten nach der Lehre sind.

Lehrabschluss

Wenn die zwei Lehrjahre beendet sind kommt es zur Lehrabschlussprüfung. Diese besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Im Praxisteil zeigt man der Prüfungskommission, dass man die Klassische Massage beherrscht und beantwortet die Fragen zum Thema Grifftechniken und Erstbefundung. Der theoretische Teil wird im Einzelgespräch mit der Kommission abgefragt. Ist die Prüfung gut gelaufen trägt man den Titel „Gewerblicher Masseur“.

Meisterprüfung

Ein(e) gewerbliche(r) Masseur(in) arbeitet laut Berufsgesetz nur am „Gesunden“, sprich er/sie darf keine ärztlich verordneten Therapien durchführen. Der nächste Schritt im Bereich des Gewerblichen Masseurs ist die Befähigungsprüfung, die bei uns im WIFI Salzburg stattfindet. Die Befähigungsprüfung ist dem Meisterbrief gleichzusetzen und erlaubt die Aufschulung zum Freiberuflichen Heilmasseur.

Wenn ihr euch für den Lehrberuf Masseur interessiert, stehe ich euch gerne persönlich und telefonisch zur Verfügung.