Die Sonne verliert langsam, aber stetig an Kraft und man merkt auch wie die Luft immer kälter wird. Der Herbst kehrt ein und mit ihm auch wieder alte und neue Leiden. Aber gibt es nicht vielleicht einige Möglichkeiten sich den einen oder anderen Muskel- oder Gelenksschmerz zu ersparen? Natürlich gibt es Tipps und Tricks, die ich euch in diesem Artikel vorstellen werde.

Klingt komisch, ist aber so …

Zu Beginn lösen wir doch mal das große Rätsel auf, weshalb grade bei kalten Temperaturen die Schmerzen leichter entstehen und sich alte Leiden wieder verstärkt melden. Unsere Blutgefäße haben die Möglichkeit sich vom Volumen her auszudehnen und zusammenzuziehen. Diese Vorgänge werden beispielsweise durch Wärme und Kälte hervorgerufen. Bei Wärme dehnen sich die Gefäße aus. Dadurch werden die Muskeln besser durchblutet und der Schmerz gelindert. Im Gegensatz dazu ziehen sich die Gefäße bei Kälte zusammen, was zu einer schlechten Durchblutung der Muskulatur führt und somit Schmerzzustände fördert.

Ein weiteres Problem der kalten Jahreszeiten ist die fehlende Bewegung. Im Sommer gibt es massenhaft Möglichkeiten zum Bewegen. Im Herbst, Winter und Frühjahr wird das Angebot kleiner und die Kälte lockt viele von uns nicht unbedingt zum Sporteln.

Wie kann ich die Förderung von Schmerzzuständen vermindern?

  • Vermeidet Zugluft. Ein Schal oder Halstuch ist eine große Hilfe.
  • Zieht euch der Jahreszeit gemäß an. Eine Jacke kann nie schaden.
  • Stärkt euer Immunsystem durch richtige Ernährung und regelmäßige Bewegung.
  • Regelmäßiges Saunieren stärkt ebenfalls das Immunsystem.
  • Nutzt Massagen als Präventivmaßnahmen. Regelmäßige Behandlungen alle 2-3 Wochen vermindern effektiv die Entstehung von chronischen Muskelbeschwerden.

Was tun, wenn bereits Schmerzen bestehen?

Wenn keine akute Entzündung mit im Spiel ist kann man sich bereits daheim mit einer Wärmflasche oder einem warmen Dinkelkissen Linderung verschaffen. Auch Wärmesalben aus der Apotheke können die Schmerzen lindern. Informiert euch beim Apotheker eures Vertrauens aber vorher über die Hautverträglichkeit. Um den Problemen wirklich auf den Grund zu gehen und diese langfristig zu vermindern empfehlen sich Massagebehandlungen. Die Dehn- und Knetgriffe bei der Massage wirken schmerzlindernd auf die betroffene Muskulatur und lösen die Verspannungen.

Um den Erfolg langfristig zu erhalten und weiteren Verspannungen und Schmerzen zuvorkommen zu können ist es sinnvoll die Massagebehandlungen nach der Therapieserie beizubehalten. Empfohlen ist eine Behandlung alle 14 Tage um eine neuerliche Verschlechterung zu vermeiden.

No Comments

Cancel

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.